Swakopmund „deutsches“ Seebad im Süd-Westen Afrikas / Perl at the Atlantic

Swakopmund und seine Geschichte

Der Ort Swakopmund wurde an der Mündung des Swakop durch die deutsche Kolonialverwaltung 1892 als Haupthafen für die damalige Kolonie Deutsch- Südwestafrika gegründet. Da das nahegelegene Walvis Bay unter britischer Kontrolle stand, suchte das deutsche Kaiserreich einen eigenen Zugang zum Meer.
Swakopmund besaß keinen natürlichen Tiefwasserhafen und aufgrund der starken Dünung des Atlantik, konnten die Waren anfangs nur mit Ruderbooten an Land gebracht werden.
Später wurde mit dem Bau einer Seebrücke begonnen, die heute noch als Wahrzeichen von Swakopmund gilt. Diese wurde zwar nie wirklich vollendet, da der erste Weltkrieg dies verhinderte, aber sie konnte mit einer Länge von 280m ab 1905 genutzt werden.

Die vollständige Anbindung brachte der Bau der Schmalspurbahn, die 1902 Windhoek erreichte und Swakopmund zum wichtigsten Tor ins Landesinnere machte. 1909 erhielt der Ort das Stadtrecht.
Wer mehr über die Geschichte dieses schönen Ortes erfahren möchte, den verweisen wir gerne auf Geschichte Swakopmund

Heute ist der Ort geprägt durch einige historische Gebäude aus der Gründerzeit.
Swakopmund ist einer der Hauptattraktionen des Landes.

Liebe auf den ersten Blick und Freunde fürs Leben

Wir kamen 1994 auf unser ersten Reise aus dem Nord-Westen von Namibia nach Swakopmund. Ein Schaden an unserem Landi „Fridolin“ zwang uns zum Stopp, um ein neues Lenkgetriebe zu kaufen. Erstaunlich genug bekamen wir das auch sofort. Michael baute es auch selber ein ,,, es passte alles prima zusammen. Nur der Test verlief weniger positiv. Ich  hätte es wissen müssen, unser Fridolin ist ein Linkslenker und das erstandene Lenkgetriebe für einen Rechtslenker, Drehte Susi nach links gingen die Räder nach rechts und umgekehrt.

Was nun? So konnten wir auf keinen Fall fahren, ausser vor einen Baum…
Alles wieder auf Anfang und da es langsam spät und zunehmend kalt wurde, brauchten wir eine Unterkunft.

Wir fuhren durch die Straßen von Swakopmund auf der Suche nach einem Hotel. Der Versuch im renommierten Hansa-Hotel abzusteigen wurde gleich durch den Concierge am Eingang gestoppt und so mussten wir noch eine weitere Runde durch die Stadt drehen.

Das Schild  „Zimmer frei“ an der Pension d‘Avignon war der Lichtblick.
Susi schellte und Frau d‘Avingon öffnete die Tür, sah die ölverschmierte Frau und fragte „Oh, mein Gott junge Frau, was ist passiert? Kann ich helfen?“ Susi erklärte, was geschehen war und Frau d‘Avignon empfing uns mit den Worten „..dann kommen sie erstmal rein, ein Zimmer hab ich für euch und meine Tochter hat die Landrover-Vertretung in Walvis Bay“.
Das war der Beginn einer langen und innigen Freundschaft mit ihrer Tochter Margit, die später das Hotel übernahm und Dagmar, die die Landrover-Vertretung zusammen mit ihrem Mann betrieb.
Fridolin wurde danach auch nicht wie geplant wieder zurück nach Deutschland geschickt,  sondern bekam einen Parkplatz in der Garage des Hotels,

Hier einige Eindrücke von Swakopmund.

Unsere temporäre Heimat in Swakopmund

Amtsgericht mit Leuchtturm

Alter Bahnhof

Jetty

Jetty im Sonnenuntergang

Mohle

Adler Apotheke auf dem Sam Nujoma Drive ehemalig Kaiser Wilheilm Str

Uferpromenade

Einkaufspassage

Hohenzollernhaus

Ehemalige Hospital

Alte Festung

Mohle bei Nacht