Wie das Leben so spielt…
Wir wurden über die wissenschaftliche Gesellschaft Swakopmund zu einem selten möglichen Event eingeladen, dem Besuch der Rössing Uran Mine.
Unsere liebe Margit, die Mitglied der Gesellschaftist, fragte uns spontan am Mittwoch Abend ob wir Freitag etwas vor hätten….
Wir hatten nichts mehr vor nachdem sie uns erklärte das wir mit zu einem Besichtigungsbesuch der Rössing Mine fahren können!
Erstmal brauchen wir noch eine Teilnahmekarte und die gab es für sage und schreibe N$ 40 (ca. 2,50 €) beim Swakopmund Museum.
Ein Minen Bus holte uns pünktlich um 0900Uhr auf dem Parkplatz vor dem Museum ab und in ca einer Stunde waren wir an der Minen und dem zugehörigen Besucherzentrum. Unser Tourguide Kaino tat alles um uns zufrieden zu stellen.
Hier wurde uns die Mine und der Prozess von Abbau und Aufbereitung bei Kaffee und Plätzchen im komfortablen Board-Room (Sitzungssaal) mittels eines Videos erläutert.
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und so konnte jeder Teilnehmer noch ein Rössing- Cappy mitnehmen.
Mit einem anderen Bus (für den Betrieb in der Mine eher geeignet) ging es dann über verschlungene breite Wege zu einem Aussichtspunkt.
Dieser eröffnet eine grandiose Aussicht auf die 4,5 km lange, 3,0 km breite und 450m tiefe Grube aus der das uranhaltige Gesteine mit riesigen Lastern herausgeholt wird.
Diese Laster können 186 t (Tonnen!!) Gestein transportieren!!
Am Aussichtspunkt stehen zur Besucheransicht eine Baggerschaufel und die Lore eines solchen Lastwagens sowie ein Exemplar einer Verpackungstonne zum Besichtigen bereit.
Der zweite Stop der Tour eröffnete eine Sicht auf die Produktionsanlagen in denen das Gestein zunächst verkleinert wird. In großen Becken wird über chemische Prozesse das Uran aus dem Gestein gelöst,
Das Endprodukt ist ein grauer, radioaktiver Staub das Uranoxid. Dieser wird in Fässer verpackt und über den nahegelegenen Hafen Walvis Bay in die Welt verschickt.
Wieviel Uranoxid wird nun aus dem Gestein gewonnen? Nicht sehr viel ….
Aus 2-5 Tonnen Roherz liefern 1 Kg Uranoxid.
Der Prozess verschlingt eine Unmenge an Wasser (und das in einer der trockensten Wüsten der Erde) und der Abraum gelangt ungeschützt in die umliegende Wüste.
Ein eher fragwürdiges Unterfangen…. Wenn wir die Umwelteinflüsse betrachten….
- Teilnehmerkarte mit Instruktiionen für den Besuch
- Kaino unser Guido
- Kaffee und Plätzchen zum Video im Boardroom
- In diese Fässern das Uranoxid abgefüllt
- Minenfahrzeug auf der Fahrt aus der Grube
- Begrüßungsschild am Eingang zum Besucherzentrum
- Größenvergleich, Minenfahrzeugreifen, PKW-Reifen, Susi
- Der Blick in die Mine
- Blick auf die Produktionsstätte I
- Blick auf die Produktionsstätte II
- Baggerschaufel mit Susi als Größenvergleich
- Historie der Minen illustriert im Besucherzentrum
- Ein Minen-Bus holt uns in Swakopmund ab
- Susi vor der Lore eines 186 Tonnen Lasters
- Blick auf die Produktionsstätte III
- Der Erzklumpen der 1976 den „Stein“ ins Rollen brachte
- Werdegang der Mine illustriert im Besucherzentrum



















